SAAM – Additive Fertigung für tonnenschwere Metallkomponenten
Das Verfahren wurde im Rahmen des vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) geförderten Verbundprojekts IAMhuge entwickelt. Der Technologie Campus Parsberg-Lupburg erschuf darin industriegerechte Lösungen, um tonnenschwere Bauteile additiv herzustellen – unter anderem für den Maschinenbau, die Energietechnik und den Schiffbau. Die Projektbetreuung erfolgte durch den Projektträger Karlsruhe (PTKA).
Die additive Fertigung mit dem SAAM-Verfahren ermöglicht bisher unerreichte Bauraumdimensionen und eröffnet neue Wege für hochindividualisierte Großbauteile bei gleichzeitig hoher Wirtschaftlichkeit.
Wesentliche Vorteile des SAAM-Verfahrens
- Ressourceneffiziente Produktion durch materialsparende, schichtweise Fertigung
- Hohe Materialvielfalt dank breitem Spektrum schweißbarer Metalle
- Realisierung sehr großer Bauteildimensionen im Tonnenmaßstab
- Hohe Wirtschaftlichkeit auch bei industriellen Großanwendungen