Der Auftakt zeigte eindrucksvoll, wie groß der Bedarf an Vernetzung und aktuellem Fachwissen ist. In zahlreichen Fachvorträgen beleuchteten Experten die aktuellen Herausforderungen des Werkzeugbaus und stellten praktikable Lösungsansätze vor. Themen wie Digitalisierung, künstliche Intelligenz, additive Fertigung und neue Wege hin zu einer automatisierten und wirtschaftlichen Einzelteilfertigung standen im Mittelpunkt.
Besonders hervorgehoben wurden die Forschungsschwerpunkte des Technologiecampus Parsberg-Lupburg, der unter anderem im Bereich herausfordernder Werkstoffe und additiver Technologien neue Impulse setzt. Gleichzeitig wurde deutlich, dass der erfolgreiche Einsatz von KI im Werkzeugbau eine strukturierte, detaillierte Wissensbasis voraussetzt – eine Aufgabe, die das IWFM gemeinsam mit Unternehmen aktiv unterstützen möchte.
Der zweite Veranstaltungstag bot den Teilnehmern praxisnahe Workshops. Dabei wurde unter anderem gezeigt, wie Kooperationen zwischen Unternehmen und Hochschule gezielt vertieft und digitale Daten für automatisierte Fertigungsprozesse nutzbar gemacht werden können.
Mit der Gründung des IWFM verfolgt die TH Deggendorf das Ziel, die Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft nachhaltig zu stärken, Forschungsprojekte zu unterstützen und neue Möglichkeiten für Studierende und Promovierende zu schaffen.
Die positive Resonanz der Teilnehmer bestätigt: Der neue Arbeitskreis und das IWFM setzen wichtige Impulse, um die Zukunftsfähigkeit des Werkzeug- und Formenbaus in Deutschland weiter auszubauen.
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